Vollständigkeitserklärung durch Nutzung vieler Luftpolsterumschläge

Händler, in deren Unternehmen besonders viele Verpackungsmaterialien, wie bspw. Luftpolsterumschläge, anfallen, sind verpflichtet, eine Vollständigkeitserklärung durchzuführen.

Dabei gelten folgende Mengengrenzen:

Für Glas sind es 80 Tonnen, für Papier und Pappe 50 Tonnen und andere Materialien werden 30 Tonnen aufgeführt. Wessen Betrieb weniger als diese Mengen an Schutzverpackungen produziert, braucht keine Vollständigkeitserklärung durchzuführen, es sei denn, die Zentrale Stelle fordert dies explizit – dann besteht eine Erklärungspflicht. Dafür wurde die Abgabefrist vom 1. auf den 15. Mai verlängert, und die Prüfung darf ausschließlich von fachkundigem Personal, also von registrierten Sachverständigen, Wirtschaftsprüfern, Steuerberatern oder vereidigten Buchprüfern vorgenommen werden.

Der Händler seinerseits sollte beachten, dass er Karton & Verpackungsmüll, der durch beschädigte oder nicht verkäufliche Ware gar nicht erst zum Kunden gelangt ist, nur positiv berücksichtigt werden kann, wenn die Vorgänge ordentlich dokumentiert wurden und damit für die Zentrale Stelle nachvollziehbar sind.